++ 11. August 2011 ++ Slam Poetry im Zug ++ Klubleben im Nahverkehr ++
Am 11. August 2011 wird es abgefahren in den Bahnen zwischen Eschwege, Göttingen und Kassel. Denn anlässlich des Hessen-Poetry-Slams suchen die besten Poeten Hessens, Niedersachsens und Sachsens ihr Publikum direkt in der Bahn auf. In der Tradition des Running Mic, dem literarischen Umzug durch Großstädte wie Berlin, Leipzig und Hannover, wird nun die Bahn zum Klub. Mehr als zehn Poeten werden dabei abwechselnd über eine transportable Anlage Gedichte, Kurzgeschichten, Dada-Pamphlete, Rapeinlagen und Schüttelreime vortragen. Die Texte werden dabei aber nicht wie bei einer normalen Lesung ganz einfach vorgelesen, sie werden performt, mit Gesten unterlegt, ganz einfach zum Leben erweckt.
Die Slam-Poetry-Einlagen sollen die Gäste ein wenig aus dem Trott des Alltags reißen, Kunst wird in den öffentlichen Raum getragen, es geht darum, Lust auf Kulturangebote der Region zu machen, die etwas aus dem Rahmen fallen, aber so spannend sind, dass man dabei vielleicht sogar die richtige Haltestelle verpasst. Literatur an ungewöhnlichen Orten! So haben Pendler, Bekanntenbesucher und Touristen eine Bahnfahrt noch nicht erlebt. Und wer weiß, vielleicht lesen sogar Reisende noch ein eigenes Gedicht vor und bekommen Lust, auf den Slam-Poetry-Zug aufzuspringen.
An Bord sind erstklassige Poetry-Slammer wie Tobias Kunze (Vize-Europameister), Elias (U20-Finalist), Bo Wimmer, Henning Chadde, Jan Egge Sedelies, Hanz aus Stuttgart und viele mehr. Unterstützt werden die Poeten vom vielleicht skurrilsten Singer-Songwriter-Duo der Nation, dem Fuckhornisschen Orchestra, das als Vorbereitung zum Open-Flair-Auftritt die Bahn zum Warmspielen nutzt.




